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Partnerschaft mit Leubnitz (heute Gemeinde Rosenbach/Vogtl.)

Am 27. September 1992 haben die Gemeinde Bergatreute und die Gemeinde Leubnitz (Vogtland), Landkreis Plauen in Sachsen die Partnerschaft abgeschlossen.
Beim Partnerschaftswochenende in Bergatreute wurden die offiziellen Urkunden durch die beiden Bürgermeister Ulrich Neumann und Johannes Michaelis unterzeichnet. Zuvor haben die Gemeinderäte beider Gemeinden dieser Partnerschaft einhellig zugestimmt. Ziel der Partnerschaft war und ist es die Bürgerinnen und Bürger beider Gemeinden näher zusammen zu bringen. Was in den Jahren der Teilung unseres Landes sich auseinander entwickelt hat, sollte mit der Partnerschaft wieder zusammen geführt werden.

Festakt zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung in 2010

In vielen Besuchen und Treffen wurde das gegenseitige Verständnis für den anderen geweckt und ist in den Jahren stetig gewachsen. Freundschaften und Verbindungen sind dabei entstanden. Unsere Vereine auf beiden Seiten haben zu diesem positiven Fazit wesentlich beigetragen.

An dieser Stelle ein Dank an alle, die in all den Jahren dazu beigetragen haben, dass sich unsere Partnerschaft so gut entwickelt hat. Aus dem 1992 gepflanzten zarten Bäumchen ist ein stattlicher Baum geworden.

Im Rahmen dieser Partnerschaften haben bereits einige Besuche verschiedener Vereine und Gruppierungen stattgefunden, die diese Verbindung weiter verfestigt und vertieft haben. So wurde zum Beispiel anlässlich der 20 Jahre Wiedervereinigung im Jahr 2010 hinter dem Rathaus das Partnerschild eingeweiht.

20jährige Partnerschaft mit Leubnitz 2012

Vor 20 Jahren wurde im Jahr 2012 die Partnerschaft mit der Gemeinde Leubnitz in einer Partnerschaftsurkunde besiegelt. Zum Andenken und zur Feier dieses Jubiläums machten sich der Gemeinderat, eine Abordnung der Bergatreuter Vereine und die Jugendmusikkapelle auf den Weg nach Leubnitz.

Dort angekommen wurden die Gäste herzlich empfangen. Bei einem anspruchsvollen Besichtigungsprogramm lernten die Gäste aus Bergatreute die neu gegründete Gesamtgemeinde Rosenbach kennen, in der die vorher selbstständige Gemeinde Leubnitz aufgegangen ist.

Im Schloss Leubnitz im Weißen Saal umrahmte die Jugendmusikkapelle, unter der Leitung von Herrn Dirigent Volker Angerhofer, musikalisch die Feierlichkeiten. Mit der Enthüllung der neu geschaffenen Partnerschaftecke, die aus zwei Ruhebänken mit entsprechenden Inschriften auf das Ereignis hinweist, endete das Treffen.

Auf der Grünfläche vor dem früheren Markantparkplatz wurde in Bergatreute ebenfalls eine Partnerschaftsecke mit den zwei Ruhebänken und dem Tisch errichtet. Auf der Tischplatte sind die Wahrzeichen der beiden Gemeinden (Wallfahrtskirche Bergatreute und Schloß Leubnitz) eingeschnitzt.   Zu dieser Einweihung der Partnerschaftsecke kamen die Freunde aus Leubnitz.

Im Jahr 2017 feiern die Gemeinden Bergatreute und die Gemeinde Rosenbach im Vogtl. (vormals Leubnitz) das 25jährige Bestehen ihrer Partnerschaft

Nach einem Vierteljahrhundert kann festgehalten werden, dass das was zusammengehört auch zusammengewachsen ist. In vielen Besuchen und Treffen wurde das gegenseitige Verständnis für den anderen geweckt und ist in den Jahren stetig gewachsen. Freundschaften und Verbindungen sind dabei entstanden. Unsere Vereine auf beiden Seiten haben zu diesem positiven Fazit wesentlich beigetragen.
An dieser Stelle ein Dank an alle, die in all den Jahren dazu beigetragen haben, dass sich unsere Partnerschaft so gut entwickelt hat. Aus dem 1992 gepflanzten zarten Bäumchen ist ein stattlicher Baum geworden.

Im Rahmen dieser Partnerschaften haben bereits einige Besuche verschiedener Vereine und Gruppierungen stattgefunden, die diese Verbindung weiter verfestigt und vertieft haben.

Das Jahr 2017 war ein besonderes Jahr. Seit 25 Jahren unterhalten die Gemeinde Bergatreute und die Gemeinde Rosenbach (vormals Leubnitz) eine Gemeindepartnerschaft. Im Juli feierte man in Bergatreute und Ende September fand der Gegenbesuch in Rosenbach statt.

Feier in Bergatreute

In Bergatreute wurden die Gäste von Rektor Andreas Reichle durch den Rohbau der Schule geführt. Bürgermeister Helmfried Schäfer führte durch die neue Mensa und es wurde auch ein Blick hinter die Kulissen geworfen.

Zu Fuß ging es dann zur Freizeitanlage Bierkeller, wo bereits Reinhard Beingrübl von der Sportgaststätte La Ola mit seinem Team auf die Gäste wartete. Neben Speis und Trank gab es noch jede Menge Musik von den Katzewäldele Musikanten zu hören, die für gute Stimmung sorgten.

Zu vorgerückter Stunde stießen noch die Mitglieder der Klangwelt und des Musikvereins zum Fest hinzu, wobei es sich die Klangwelt nicht nehmen lies ihren Liedgesang unter Beweis zu stellen was mit viel Applaus belohnt wurde.

Am nächsten Tag ging es weiter zu einer Besichtigung des Bauernhausmuseums in Wolfegg. Dort führte Barbara Ertner sehr gekonnt durch das Museum und erläuterte anhand von Alltagsbegriffen („Alles in Butter!“) woher diese ursprünglich kommen. Nachdem man sich bei einem Mittagessen gestärkt hatte ging es weiter nach Bad Waldsee. Bei einem Spaziergang rund um den Stadtsee konnten sich die Gäste einen Eindruck von der Stadt verschaffen.

Abends stand dann die Feierlichkeit zum 25jährigen Jubiläum unserer Partnerschaft auf dem Programm. Die Holzkünstlerin Kirstin Schweizer zeigte mit der Kettensäge gekonnt, was man alles aus einem Holzstamm machen kann. Nach wenigen Minuten war unverkennbar ein Igel entstanden, von der Künstlerin auf den Namen Igor getauft.

In den Ansprachen der amtierenden und vormaligen Bürgermeister, wie auch im Grußwort von Herrn Landtagsabgeordneten Rainer Haser, wurden die Bedeutung der damaligen Maueröffnung für unser Land und die Wichtigkeit einer Gemeindepartnerschaft hervorgehoben. Durch diese habe sich das Verständnis füreinander entwickeln können. Bürgermeister Helmfried Schäfer betonte, dass die damaligen Bürgermeister Uli Neumann und Johannes Michaelis das Brautpaar waren. Der Trauzeuge, der alles eingefädelt hatte, war aber Siggi Müller. Wie Altbürgermeister Uli Neumann hervorhob, war es damals ein Glücksgriff, dass man auf die Gemeinde Leubnitz gestoßen sei.

Bürgermeister Achim Schulz überreichte als Gastgeschenk einen sogenannten Schwibbogen, in welchem die Besonderheiten der Gemeinde Rosenbach dargestellt sind. Vom Schloss, über die Drachenhöhle bis hin zu den Windmühlen. Gestaltet wurde der Lichterbogen von der Künstlerin Frau Petra Pfeufer. Angefertigt hat ihn Herr Sven Weidenmüller. Dieser Lichterbogen soll dann in der Weihnachtszeit an passender Stelle in der Ortsmitte aufgestellt werden, damit sich alle daran erfreuen können. Herzlichen Dank an unsere Freunde aus Rosenbach für das einzigartige Geschenk.

Herr Martin Heine stellte im Anschluss an die Ansprachen das für das Jubiläum geschaffene Partnerschaftsbuch vor und erläuterte, wie dieses zustande kam. Herr Paul Sägmüller präsentierte bei dieser Gelegenheit seinen nostalgischen und ewigen Geburtstagskalender und sein Fotobuch von Rosenbach.

Bei der anschließenden Versteigerung des Holzigels ging es dann richtig zur Sache. Diese fand nicht wie eine gewöhnliche Auktion statt sondern auf amerikanische Art. Hierzu muss bei einer Gebotsabgabe nur der Differenzbetrag bezahlt werden. Im Hintergrund lief ein Wecker mit und nach einer bestimmten Zeit erhielt derjenigen den Zuschlag, der das letzte Gebot abgegeben hat. Frau Dionita Ibraj und Bürgermeister Helmfried Schäfer hatten beim Geldeinsammeln alle Hände voll zu tun. Jeder wollte den Igel haben. Den Zuschlag erhielt eine Besucherin aus Rosenbach. Der Igel hat im Vogtland eine neue Heimat gefunden.

Insgesamt kamen bei der Versteigerung 322.- € zusammen!

Herzlichen Dank an alle Bieter. Nochmals herzlichen Dank an Frau Kirstin Schweizer für die kostenlose Überlassung des Kunstwerkes. Nach der Versteigerung wurde die Kunstausstellung besichtigt und es gab eine offene Kunstnacht.

Der Sonntag startete mit einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltete von Frau Pastoralreferentin Beatrix Zürn und Herrn Pfarrer Rainer Zaumseil aus Rosenbach. In seiner Predigt ging er auf die Hektik unserer Zeit ein. Niemand habe mehr Zeit für den anderen. Dadurch gehe viel im zwischenmenschlichen Bereich verloren.

Beim anschließenden Frühschoppen im Bürgersaal begrüßte der Musikverein alle Gäste und sorgte für mächtig Stimmung im Saal. Alle waren begeistert. Leider mussten sich die Gäste aus Rosenbach bald verabschieden, eine lange Heimfahrt stand noch an.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals sehr herzlich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass es ein gelungenes Fest wurde:

  • allen Künstlerinnen und Künstler, die sich an der gemeinsamen Kunstausstellung beteiligt haben
  • Herrn Martin Heine für die tatkräftige Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung des Festes
  • Herrn Siggi Müller für die Organisation der Unterbringung
  • allen Gastfamilien für die gewährte Gastfreundschaft
  • den Landfrauen für das tolle Vesper und die Präsentation der Speisen
  • dem Obst- und Gartenbauverein für den schönen Blumenschmuck
  • bei den Katzawäldele-Musikanten und beim Musikverein für die tolle Stimmung
  • bei Reinhard Beingrübl und seinem Team für die gute Bewirtung
  • unserem Hausmeister Markus Kölbel und Bauhofleiter Roland Kees und Herrn Jochen Bisinger vom Bauhof für die Mithilfe beim Aufbau-, Umbau und den anderen Tätigkeiten, die zu erledigen waren
  • der Gemeindeverwaltung, Frau Dionita Ibraj und Frau Lena Braun
  • Frau Barbara Ertner für die interessante Führung durch das Bauernhausmuseum in Wolfegg
  • dem Redaktionsteam für die Erstellung des Partnerschaftsbuches
  • Frau Hilde Tatan für die Gestaltung des Buches
  • allen Vereinen, die an dem Buch mitgewirkt haben
  • Frau Heike Löffler aus Leubnitz für die Zuarbeitung der Texte aus Rosenbach

Feier in Rosenbach

Ende September machte sich eine Gemeinde- und Vereinsabordnung auf den Weg nach Rosenbach, wo wir wie immer mit großer Herzlichkeit empfangen wurden. Es standen interessante Tage und Begegnungen auf dem Programm.

Als Gastgeschenk hatten wir sieben Obstbäume im Gepäck, um am Ortsrand von Leubnitz ein nachhaltiges Zeichen zu setzen. Mit vereinten Kräften wurden die Bäume in den Vogtländer Boden gepflanzt und zeugen jetzt dort von unserer Partnerschaft. Uns war es wichtig, dass wir ein Gastgeschenk überreichten, welches über den Jubiläumstag hinaus noch lange Bestand haben wird. Unsere Gastgeber waren von unserem Geschenk sehr angetan und freuten sich sehr darüber.

Das Festwochenende war erfüllt mit feierlichen Anlässen, vielen neuen Eindrücken und Begegnungen der verschiedensten Art. Neben dem eigentlichen Festprogramm stand ein Besuch des kleinsten Musikinstrumentenmuseum der Welt, die Teilnahme an einem Hutz (= Hockete), an einem bunten Abend der Vereine, der Besuch der Windmühle in Syrau und der Teilnahme an einem ökumenischen Gottesdienst und der Gedenkveranstaltung zur Wiedervereinigung auf dem Programm.

Herzlichen Dank unseren Gastgebern für die freundschaftliche Aufnahme und sehr gute Betreuung. Wie immer haben wir uns auch dieses Mal sehr wohl in Rosenbach gefühlt. Danken möchte ich auch allen Vereinsabordnungen, die sich auf den Weg nach Rosenbach gemacht haben. Danke sage ich auch den aktuellen und vormaligen Gemeinderatsmitgliedern, meinem Vorgänger Uli Neumann und den Künstlern, die ebenfalls mit dabei waren.

Weitere Fotos...

 

 

Pressestimmen zum 25jährigen Partnerschaftsjubiläum

Partnerschaftsbuch "25 Jahre Partnerschaft" 1992-2017

Das Partnerschaftsbuch ist in der Gemeindeverwaltung ausgelegt und kann für 8 € käuflich erworben werden. Hierin finden Sie die Grußworte der Bürgermeister und Altbürgermeister sowie Berichte zur Geschichte der beiden Gemeinden. Untermalt mit zahlreichen Bildern zeigt das Buch eindrucksvoll die gelebte Partnerschaft.

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