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Die Nahwärmeversorgung (BgA) Bergatreute stellt sich vor:

Die Nahwärmeversorgung Bergatreute wird seit 2011 als Betrieb gewerblicher Art nach § 4 Abs. III KStG geführt.

Im Jahr 2010 wurden die ersten Untersuchungen zum Aufbau eines Nahwärmenetzes in Bergatreute durchgeführt. Als Ergebnis kam heraus, dass sich ein Netz wirtschaftlich unter Nutzung von Biogas-Abwärme darstellen lässt. Nachdem aber 2010 keine Wärme in der Nähe zur Verfügung stand, wurde zuerst mal davon Abstand genommen.

2011 haben die potentiellen Betreiber einer geplanten Biogasanlage der Gemeinde ein Angebot gemacht, Wärme aus ihrer Anlage für die Beheizung von kommunalen Liegenschaften zur Verfügung zu stellen. Die Investitionen in das Netz solle die Gemeinde tätigen. Aus diesem Grund wurde nach weiteren Abnehmern gesucht und eine große WEG gewonnen, auch an das Netz anzuschließen.

Nachdem diese Hürde genommen war, entschloss sich die Gemeinde als BGA das Wärmenetz zu bauen.

Nach langer Vorbereitung und Planung wurde im Spätsommer 2012 mit dem Bau der Nahwärmeleitung von der Biogasanlage Oberhofer/ Sonntag zur Ortsmitte (Gemeindehalle) begonnen. Die Arbeiten führt die Fa. Lohr, Ravensburg, aus. Die Leitungsbauer mussten umfangreiche Erdarbeiten entlang der L 314 tätigen, um die Stahlrohre, welche dick in Dämmmaterial eingepackt sind, bis zur Gemeindehalle zu verlegen. In der Gemeindehalle wird dann die Wärme der Biogasanlage mittels Heizzentrale verteilt. Die Heizzentrale wurde im Keller der Gemeindehalle errichtet und versorgt die Gemeindehalle, dass gegenüber der Gemeindehalle liegende Gebäude WEG und die Schule. In Notfällen und an besonders kalten Tagen kann die Heizzentrale noch mit dem vorhandenen Gaskessel zuheizen, so dass hier noch eine zusätzliche Sicherheit im Heizsystem vorhanden ist.

Mit der Nahwärmeversorgung soll in Zukunft nicht nur Gas oder Heizöl eingespart, sondern auch entsprechend die CO2-Emission gesenkt werden. Damit unternimmt die Gemeinde einen weiteren und wichtigen Schritt in Richtung Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Wenn man bedenkt, dass bei der Stromerzeugung in einer Biogasanlage auch immer Abwärme (40%) entsteht ist die Nutzung nicht nur wirtschaftlich sinnvoll sondern auch ökologisch angezeigt.

Das Nahwärmenetz ist so ausgelegt, dass es noch weiter wachsen kann. D.h. je nach Potential der Biogasanlage können weitere Gebäude nach und nach angeschlossen werden.

Das Nahwärmenetz konnte im Jahr 2013 in Betrieb genommen werden. Ausgehend von der Biogasanlage Oberhofer/Sonntag am Ortsrand Richtung Roßberg gelegen hat die Gemeinde eine rund 900 Meter lange Leitung bis in die Ortsmitte verlegt. Seit März 2013 wird die Gemeindehalle mit Warmwasser aus der Biogasanlage Oberhofer/Sonntag versorgt. Im Laufe des Jahres 2013 wurde noch das Gebäude WEG und die Schule an die Nahwärmeversorgung angeschlossen.

Nachdem die erste Heizperiode problemlos gemeistert wurde, steht einem Anschluss weiterer Abnehmer nichts im Wege.

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