Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.
Wetter
Ein starkes Stück
Oberschwaben

Hauptbereich

Die kostenrechnende Einrichtung Friedhof:

Die Gemeinde Bergatreute verfügt über einen gemeindlichen Friedhof, welcher als kostenrechnende Einrichtung geführt wird. Kommunale Einrichtungen, für deren Inanspruchnahme Gebühren erhoben werden können, sind sowohl solche, die grundstücksbezogene Leistungen erbringen (z.B. Abwasserbeseitigung), als auch solche, die ausschließlich personenbezogene Leistungen anbieten, wie z.B. Friedhöfe. Öffentlich wird eine kommunale Einrichtung durch Widmung.

Kostenrechnende Einrichtungen sind Einrichtungen, die ganz oder zum Teil aus Entgelten finanziert werden. Hierbei sind die Gebührensätze in der Regel so zu bemessen, dass die Kosten der Einrichtung gedeckt werden (§ 14 Abs. 1 KAG).

Das Bestattungswesen gehört innerhalb des Haushalts der Gemeinden zu den Gebührenhaushalten und damit zu den kostenrechnenden Einrichtungen im eigentlichen Sinne. Üblich sind öffentlich-rechtliche Gebühren aufgrund einer Gebührensatzung. Nach § 11 und § 13 KAG kommen für Amtshandlungen Verwaltungsgebühren und für die Nutzung einer Einrichtung Benutzungsgebühren in Betracht.


Die Gemeinde hat seit dem Jahr 2009 das Friedhofsgelände Stück für Stück um- und neugestaltet, die Friedhofskapelle wurde grundlegend saniert und eine Urnenwand angeschafft.

Sanierung der Friedhofskapelle und des Friedhofes 2009:

Das Thema Sanierung der Friedhofskapelle und Sanierung des Friedhofes hat den Gemeinderat in diesem Jahr mehrfach beschäftigt. Das Architekturbüro Herter + Krauß hat eine innovative und überzeugende Planung für die Friedhofskapelle vorgelegt.

Bei Ortsterminen in der Kapelle mit dem beauftragten Architekturbüro Herter + Krauß wurde über das weitere Vorgehen intensiv diskutiert. Insbesondere wurde über die Technik der Kühlung der Kapelle, die Putzsanierung, die Zugänglichkeit zur Kapelle und vor allem über die Ausgestaltung (Innenbemalung) der Kapelle nachdrücklich erörtert. Das bei der Umsetzung der Sanierung das Landesdenkmalamt ein gewichtiges Wort mitzusprechen hat, wurde der Gemeinde in diesem Jahr aufgezeigt, seit das Amt die Meinung vertreten hat, dass die Kapelle lediglich in reduzierter Form, d.h. nur sehr spärlich, wieder bemalt werden dürfte.

Dies stand im Gegensatz zu den im Archiv gefundenen Unterlagen, welche eine reiche Bemalung der Innenwände und der Decke aufzeigen. Alle Bemühungen und Interventionen hatten bisher keine Wirkung. Das Amt blieb bei seiner Meinung.

Ein Glücksfall kam der Gemeinde dann zu Hilfe, als man auf ein Foto aus dem Jahre von 1961 stieß, welches den Altarraum zeigt. Die Bemalung des Altarraumes war identisch mit den gefundenen Unterlagen, so dass beim Landesdenkmalamt die Unterlagen zur Prüfung vorgelegt wurden.

Solange keine denkmalschutzrechtliche Genehmigung vorliegt kann mit den Arbeiten an der Kapelle noch nicht begonnen werden. Trotzdem wurde die Zeit genützt und man hat hinter der Kapelle eine Bohrung niedergebracht, die dann später für die Kühlung der Kapelle genutzt werden wird. Dabei wird man den Boden abkühlen und so die Kapelle temperieren. Ein umgekehrtes Prinzip der Fußbodenheizung.

Zur notwendigen Erweiterung des Schuppens hinter der Friedhofskapelle konnte die Gemeinde noch einen Grundstücksstreifen erwerben.

Im Zuge der Sanierung der Friedhofskapelle wird das bisherige WC behindertengerecht umgebaut und wird dann täglich geöffnet sein. Hierzu sind aber umfangreiche Maßnahmen erforderlich. So muss das WC im Prinzip vandalismussicher gebaut werden (Edelstahl).

Wie die Friedhofskapelle innen einmal aussehen könnte, wurde vom Architekturbüro mittels Computertechnik anhand der gefundenen Unterlangen erarbeitet. Die Simulation lässt erahnen welch schlummerndes Juwel unsere Friedhofskapelle darstellt.

Auch die Sanierung des Friedhofs war wiederholt Gegenstand von Ortsterminen, Besichtigungen und Beratungen. Bei einer Besichtigungstour mehrerer Friedhöfe konnte sich der Gemeinderat ein eigenes Bild von den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten machen. Insbesondere wurden bei der Tour die Wegegestaltung und die Urnenwände ins Auge gefasst.

Einig war man sich im Gremium darüber, dass die Wege zukünftig als wassergebundene Wege ausgeführt werden, so wie zum Beispiel im Friedhof in Wangen oder in Weingarten. Derzeit sind die Wege im Friedhof nur schlecht zu begehen. Insbesondere ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger haben mitunter dabei Schwierigkeiten. Mitmenschen die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, bleiben im Rollkies stecken. Hier soll im Rahmen der Friedhofssanierung Abhilfe geschaffen werden.

Sanierung der Friedhofskapelle und Neugestaltung des Friedhofes 2010:

Ein großer Investitionsschwerpunkt war in diesem Jahr der Beginn der Sanierungsmaßnahmen unserer Friedhofskapelle. Im Innenraum wurde der alte Farbanstrich entfernt und mit dem Landesdenkmalamt in schwierigen und langwierigen Verhandlungen die Neugestaltung des Innenanstrichs der Kapelle besprochen. Nach Abnahme der alten Farbe wurden die Strukturen für den Neuanstrich aufgebracht und man kann schon jetzt erahnen wie die Innenbemalung einmal wirken wird. Der vormals weiße Innenanstrich wird dann einer farbigen Deckenbemalung gewichen sein, die sich an der Ursprungsbemalung orientiert. An einer Wandseite wurde bereits die Quaderbemalung im Sockelbereich restauriert und man kann schon heute erkennen, wie schön diese wieder zur Geltung kommt. Außen wurde die Friedhofskapelle komplett freigelegt. Über den Sommer konnten die Außenwände austrocknen. Von Woche zu Woche war erkennbar, wie die Ziegelsteine trockneten. Mittels Putz und Drainage werden die Außenwände zukünftig vor Nässe besser geschützt werden. All diese Maßnahmen dienen dazu, damit die Feuchtigkeit in Zukunft von den Außenwänden ferngehalten wird. Schon jetzt kann man im Innenraum spüren, dass sich das Raumklima verbessert hat.Auch das Dach erhält noch eine neue Eindeckung. Bei den Dachdeckerarbeiten musste man so manche Überraschung erleben. Einige Balken hatte der Holzwurm stark zugesetzt. Sie mussten ausgetauscht werden.In der Kapelle wurde der komplette Fußboden entfernt und tiefer gelegt, so dass zukünftig der Zugang in die Kapelle leichter möglich ist. Über eine Rampe oder über zwei Stufen kann man dann leicht in die Kapelle gelangen.

Im neuen Boden sind Rohre eingelassen worden in denen dann kaltes Wasser, welches mittels einer Erdbohrung hinter dem Friedhof gekühlt wird, zirkuliert. Die Außenluft wird durch einen langen Schlauch in der Erde um die Kapelle geleitet und kühlt sich dabei ab. Die kalte und entfeuchtete Luft wird dann in die Kapelle geleitet. So wird sichergestellt, dass auch bei höheren Sommertemperaturen die Friedhofskapelle temperiert ist.
Das Nebengebäude hinter dem Friedhof wurde erweitert, um zukünftig die neue Technik zur Kühlung der Kapelle unterzubringen. In dem Gebäude wird man auch das neue behindertengerechte WC finden, welches dann jeden Tag geöffnet hat.

Auch im Friedhof selbst hat sich was getan. Markantester Punkt ist sicherlich die neue Urnenwand, welche im hinteren Teil des Friedhofes in die Mauer integriert wurde. Hierbei war es uns wichtig, dass die Wand auch ansprechend gestaltet wurde. Mit schönen Abdeckplatten in unterschiedlicher Größe ist dies auch gelungen. Auch der neue Platz vor der Urnenwand trägt zum positiven Erscheinungsbild bei.

Vom Bauhof wurden einige Wege neu hergerichtet, damit diese leichter begehbar sind. Neue Grabreihen wurden angelegt.

Für die Sanierung der Friedhofskapelle sind 350.000 € veranschlagt. Für die Erneuerung des Friedhofes wird mit 150.000 € gerechnet. An Zuschüssen wird die Gemeinde aus dem Ausgleichstock 150.000 € erhalten und aus dem Konjunkturpaket II zusätzlich noch 32.770 €.

Im nächsten Jahr wird dann die Neugestaltung des Friedhofes mit zusätzlichen Wasserstellen, neu hergerichteten Fußwegen, einer Wegbeleuchtung, neu gestaltetem Vorplatz vor der Kapelle und neuen Ruhebänken fortgesetzt. Auch die Friedhofskapelle erhält dann den letzten Schliff.

Bilder der Friedhofssanierung 2010:

Sanierung der Friedhofskapelle und Neugestaltung des Friedhofes 2011:

Nachdem im vorigen Jahr bereits mit der Sanierung der Friedhofskapelle begonnen wurde, konnte die Sanierung in diesem Jahr abgeschlossen werden. Auch der Friedhof selbst musste sich einer Verjüngungskur unterziehen. 

In der Friedhofskapelle wurden nach Abnahme der bisherigen weißen Innenbemalung die Wände anhand der historischen Vorgaben neu bemalt. Die klare Strukturierung wirkt sich wohltuend beruhigend auf den Raum aus. Der Altar und der Kreuzgang wurden ebenfalls restauriert und erstrahlen jetzt in neuem Glanz. Die Kapellentür wurde fachgerecht restauriert und auf den neuesten Stand gebracht.

Zur besseren Begehung der Kapelle wurde der Fußboden um eine Stufe abgesenkt, mit einem neuen Bodenbelag versehen und der Vorplatz um eine Stufe angehoben. Damit muss man jetzt nur noch eine Stufe überwinden, um in die Kapelle zu gelangen. Durch die neu geschaffene Rampe vor der Kapelle erfolgt dies problemlos.

In der Kapelle selbst wurden im Fußboden Kühlschläuche verlegt und noch eine Belüftungsanlage eingebaut. Die Bodenkühlung wird mit kühlem Wasser aus rund 100 Meter Tiefe gespeist und durchströmt den Fußboden mit rund 5 Grad Celsius. Zur Luftkühlung wird neben dem Geräteraum hinter der Kapelle Luft angesaugt, gefiltert und durch ein großes Rohr in der Erde durch die Erdkühle gekühlt und in die Kapelle eingebracht. Durch die Fußboden- und die Raumluftkühlung kann die Kapelle temperiert und als Aussegnungshalle genutzt werden. Bei der Planung wurde auf ein stimmiges energetisches Konzept geachtet, welches zum einen energiesparend ist und auf der anderen Seite im Hintergrund unauffällig arbeitet, um den Trauerprozess nicht zu stören.

Bei der Innenbeleuchtung der Kapelle hat man auf zeitlose und schlichte Leuchtkörper gesetzt. Diese setzen die Kapelle und den Altar gut in Geltung und lassen den Bau erstrahlen, ohne dabei selbst in den Vordergrund zu treten.

Zur besseren Dämmung wurde vor den Kapellenfenstern innen noch Vorsatzfenster angebracht. Diese fügen sich harmonisch in die Gesamtkomposition ein, als wären sie schon von Anfang an da gewesen. Auch die Decke wurde wärmegedämmt. Ferner wurde noch ein elektrisches Läutewerk eingebaut, um die Decke vollständig dämmen und Insekten von außen, so weit wie möglich, fernhalten zu können.

Der Raumeindruck der neu restaurierten Friedhofskapelle ist sehr beeindruckend und man spürt beim Verweilen in der Kapelle die Ruhe, die das Gebäude ausstrahlt und von der man selbst schon bald gefangen wird.

Zukünftig wird es möglich sein, dass bei Beerdigungen sich bei schlechtem Wetter in der Kapelle die nahen Angehörigen versammeln können und somit nicht durch den Regen nass werden.

Um die Friedhofskapelle herum hat sich auch einiges getan. So wurden die Wege um die Kapelle herum gepflastert. Zusätzlich wurden noch drei zusätzliche Wasserstellen geschaffen. Damit sind nunmehr fünf Wasserstellen auf dem Friedhof vorhanden und erleichtern die Pflege der Gräber. Hierfür wurden auch die beiden Handwagen, die nahe dem Haupteingang postiert wurden, angeschafft. Jetzt kann man schwere Säcke mit      Blumenerde, Pflanzschalen usw. vom Parkplatz bis zum Grab schieben und muss diese nicht mehr mühsam tragen.

Auch die Fußwege wurden neu aufgebaut und mit einer begehbaren Kiesschicht belegt. Jetzt können die Wege auch von Menschen mit Gehwagen leichter begangen werden. Die dezente Pollerbeleuchtung der Friedhofswege soll in der Dunkelheit die Zugänglichkeit des Friedhofes und der Kapelle erleichtern. Mit ihrem LED-Licht sind sie sehr energiesparend. Die Leuchten wurden so gewählt, dass sie sich diskret im Hintergrund halten.

Ein markanter, neu geschaffener Punkt auf dem Friedhof ist die Urnenwand, die sich unaufdringlich in die Friedhofsmauer einfügt. Hierbei wurde besonders Wert darauf gelegt, dass die Urnenkammern unterschiedlich groß und versetzt angeordnet wurden. Die Urnenkammern können von einer Urne bis zu vier Urnen aufnehmen – je nach Größe. Durch die variable Anordnung der Kammern ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild, welches sich wohltuend von anderen Urnenwänden abhebt. Der vor der Urnenwand geschaffene Platz lädt ein den Friedhof und die Stille auf sich wirken zu lassen. Auf dem gesamten Friedhof wurden neue Ruhebänke aufgestellt.

Der bisherige Geräteraum hinter der Friedhofskapelle wurde erweitert. Hier wurde neben der neuen Technik auch ein neues WC eingerichtet welches jeden Tag von 8 Uhr bis 20 Uhr geöffnet ist. Das WC verfügt über eine Fußbodenheizung, so dass es auch in der kälteren Jahreszeit genutzt werden kann und ist behindertengerecht eingerichtet.

Den Entscheidungsträgern war bei allen Beschlüssen über die Friedhofskapelle und den Friedhof wichtig, dass es ein stimmiges Ganzes ergibt. Sei es im Hinblick auf die Energieeffizienz, die leichtere Begehbarkeit und Pflege der Grabstellen, wie auch auf ein harmonisches Gesamtbild. Hierzu waren unzählige Besprechungen durchzuführen und Entscheidungen zu treffen. Alleine für die Beleuchtungen waren einige Abendtermine im Dunkel notwendig. Ich danke der Fachgruppe Friedhof, den Gemeinderatsmitgliedern, dem Architekturbüro Herter + Krauss und dem Büro Deni für die gute Begleitung und Umsetzung. Das Gesamtergebnis war es wert, dass man sich mit der Thematik so intensiv auseinandergesetzt hat. Die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bürgerschaft freuen uns und bestätigen uns in unserer Arbeit.

Nächstes Jahr soll noch die Friedhofsmauer saniert werden.

Im kommenden Frühjahr wollen wir die Kapelle und den Friedhof der Bürgerschaft vorstellen. Insbesondere wie viel Technik hier verbaut und welche Überlegungen bei der Umsetzung der Sanierung angestellt wurden.

Bilder der Friedhofssanierung 2011:

Neues Feldkreuz für den Friedhof 2012:

Dank einer großzügigen Spende konnte auf dem Friedhof ein Feldkreuz errichtet werden. Das Feldkreuz wurde an der Stelle des ehemaligen Holzkreuzes errichtet und stellt mit dem markanten Findling eine Bereicherung für unseren Friedhof dar. Die danebenstehende Ruhebank lädt dazu ein hier Platz zu nehmen und sich von dem Kreuz inspirieren zu lassen. Den Spenderinnen gebührt herzlicher Dank für ihre Spende.

Zur weiteren Verbesserung des Service auf dem Friedhof hat die Firma Epperts hinter der Friedhofsmauer (neben dem Gerätehaus) ein Grablichtautomat aufgestellt. Der Verkauf der Grablichter führt die Firma auf eigene Rechnung durch.

Sanierung der Friedhofsmauer und des Vorplatzes 2013:

In den vergangenen Jahren wurden der Friedhof und die Friedhofskapelle umfassend saniert. Die vielfältigen positiven Rückmeldungen aus der Bürgerschaft, aber auch von auswärtigen Besuchern bestätigen die gelungene Sanierung. Mit der Sanierung der Friedhofsmauer und des Vorplatzes soll die Sanierung des Friedhofes abgeschlossen werden.

In einem ersten Schritt wurde der Putz der vorderen Friedhofsmauer abgeschlagen und die Risse umfassend saniert, teilweise verpresst. Auch die Friedhofmauer auf der südöstlichen Seite zum ehemaligen Baugeschäft Brauchle hin, konnte umfassend saniert werden. Hier wurden die vorhandenen Grabplatten entfernt, trocken gelegt und sollen dann wieder in die Mauer eingebaut werden. Neu geschaffene Maueraussparungen weisen auf den künftigen Platz hin.

Auf der Friedhofsmauer wurden neue Abdeckplatten verlegt. Diese sind aus Beton gegossen und mit einer Beschichtung versehen worden. Der neue Verputz soll, soweit es technisch möglich ist, die Spannungsrisse der Mauer aufnehmen. Neue Risse werden sich bei der alten Mauer aber auch zukünftig nicht vermeiden lassen, vor allem im vorderen Bereich, in dem die Kastanienbäume stehen.

Die Friedhofstore wurden komplett neu verzinkt, gestrichen und die Mauerbefestigungen neu angebracht. Jetzt schließen die Tore endlich wieder.

Nächstes Jahr sollen noch die restlichen Friedhofsmauern saniert und mit einer neuen Abdeckung versehen werden. Wenn alles fertig ist, wird die gesamte Mauer dann noch neu angestrichen.

Der Vorplatz wurde neu gestaltet und den alten Kastanienbäumen mehr Raum eingeräumt. Insbesondere wurde bei der Neugestaltung darauf geachtet, dass das Oberflächenwasser, was bisher zur Mauer floss, jetzt abgeleitet wird, damit die Mauer keinen Schaden nimmt.

Schon heute ist deutlich erkennbar, dass durch die Sanierung der Friedhofsmauer und die Neugestaltung des Vorplatzes der Friedhof weiter gewonnen hat. Vielfach wurde die Gemeinde hierfür aus der Bürgerschaft gelobt. Insbesondere wurde die neu geschaffene Pendeltür (linker vorderer Eingang) hierbei hervorgehoben. Diese erleichtert den Zugang zum Friedhof, speziell für Mitbürger, die mit einem Rolllator unterwegs sind.

Albert Heim gestaltet 2013 Urnentisch für den Friedhof:

Der Friedhof und auch die Friedhofskapelle wurden in den letzten Jahren grundlegen saniert. Im Zuge der Sanierung wurde auch eine Urnenwand an der Süd-Westlichen Ecke des Friedhofes aufgebaut. Aufgrund von Erfahrungswerten wird allgemein den Urnenbeisetzungen in den kommenden Jahren eine immer größere Bedeutung zukommen.

Bei der Anschaffung der Friedhofsausstattung, unter anderem Sargwagen usw., wurde auch über die Anschaffung eines sogenannten Urnentisches nachgedacht. Leider konnte damals keines der angebotenen Gegenstände, welche von Friedhofausstattungsfirmen angeboten werden, überzeugen, insbesondere was die Würde der Bestattung anbelangte.

Der Holzkünstler Albert Heim wurde daher vom Bürgermeister beauftragt sich mit dem Thema Urnenbestattung intensiv auseinander zu setzen und das Thema Holz als lebendigen Stoff mit einzubeziehen, zumal die Urnenwand von zwei prächtigen Bäumen überragt wird. Im Laufe des Jahres hat er sich der Künstler hierzu allerlei Gedanken und sich buchstäblich auf die Suche gemacht ein passendes Holzstück hierfür zu finden.

Das gelungene Werk wurde an Allerheiligen vom Künstler der Bürgerschaft auf dem Friedhof vorgestellt und fand dabei große Zustimmung.

Herzlichen Dank an Herrn Heim für dieses Kunstwerk, welches einerseits die Würde der Bestattung berücksichtigt, wie auch die Natur mit einbezieht.

Bilder der Friedhofssanierung 2013:

Sanierung der Friedhofsmauer 2014:

Bis zum Ende des Jahres konnten die Sanierungsarbeiten an der Friedhofsmauer fertiggestellt werden. Kleinere Restarbeiten werden dann im kommenden Frühjahr noch durchzuführen sein. Heute schon ist erkennbar, dass mit der Sanierung der Friedhofsmauer der Friedhof in seinem Gesamterscheinungsbild sehr gewonnen hat. Es war richtig diese Arbeiten nicht auf die lange Bank zu schieben. Damit ist die Friedhofs- und –kapellensanierung nunmehr abgeschlossen.

Im kommenden Frühjahr soll noch die neue Weihwasserentnahmestelle offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden.

Bilder der Friedhofssanierung 2014:

Segnung der Weihwasserentnahmestelle auf dem Friedhof 2015:

Das Weihwasser wurde bisher auf dem Friedhof in einer grünen Plastiktonne aufbewahrt. Manch einer glaubte es handele sich dabei um eine Regentonne und entnahm daraus das Gießwasser. 

Durch eine Steinspende der Familie Mimm aus Sommers angeregt entwickelte Herr Architekt Schwenger, Wangen, in Zusammenarbeit mit der Steinmetzfirma Martin Wiesenmayer, Vogt, ein Konzept der Neugestaltung der Weihwasserentnahme auf dem Friedhof. In einer gemeinsamen Spendenaktion entstand daraus die neue Weihwasserentnahmestelle.

Nunmehr kann Weihwasser aus einem Hahnen beim Technikgebäude entnommen werden. Pfarrer Johannes Öhl segnete die Weihwasserentnahmestelle an Allerheiligen im Beisein der Bürgerschaft feierlich ein.

Allen Spendern sei für die schön gestaltete Weihwasserentnahmestelle nochmals sehr herzlich gedankt.

Friedhofsbilder 2018:

Infobereich