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Gemeinde Bergatreute ist Mitglied im Zweckverband Breitbandversorgung

Die Gemeinde Bergatreute ist im Jahr 2013 dem Zweckverband Breitbandversorgung beigetreten. Der Zweckverband hat sich zur Aufgabe gemacht, die zur Versorgung der Gewerbebetriebe, Privathaushalte und sonstiger Nutzer mit Mehrfachdienstleistungen (Breitbandversrogung) erforderlichen Anlagen, die im Eigentum der jeweiligen Mitgliedsgemeinden, stehen, zu verwalten und verpachten. Der Zweckverband hat seinen Sitz in Fronreute.

Verlegung eines Glasfaserkabels durch Bergatreute (Backbonetrasse)

Wie heißt es so schön: „Gehst du nicht mit der Zeit, dann gehst du mit der Zeit!“
Damit das Letztere des Zitates nicht eintrifft, hat die Gemeinde das Erstere getan und die Verlegung von Leerrohren mit einem Glasfaserkabel durch Bergatreute in Angriff genommen.

Das Kabel ist Teil einer sogenannten Backbonetrasse, welche sich durch den gesamten Landkreis und noch darüber hinaus zieht und sozusagen die Autobahn für die Daten darstellt. Das Kabel wurde von Ankenreute her kommend über Gwigg, Gambach bis nach Bergatreute und durch Bergatreute hindurch verlegt. Auch der Teilort Bolanden konnte mit angeschlossen werden.

Für die Verlegung der Leerrohre waren umfangreiche Tiefbauarbeiten notwendig die sich für die Bürgerschaft gefühlt über das ganze Jahr 2016 hinzogen. Vor allem im Innerortsbereich mussten besonders die Fußgänger manchen Hindernislauf bewältigen, waren die Gehwege doch längere Zeit nicht nutzbar. Künftig wird es dann möglich sein, die Downloadgeschwindigkeit von bisher bis zu 25.000 Mbit/s auf zukünftig bis zu 50.000 Mbit/s zu verdoppeln. Entlang der Trasse wurden die Kabelverzweigerkästen der Telekom mit der neuen Glasfasertechnik angefahren. Vom Kabelverzweiger bis zum Endkunden werden die Daten nach wie vor über das Kupferkabel geleitet. Nachgewiesenermaßen ist das Kupferkabel eine veraltete Technik, die keine hohen Datenraten zulässt. Zukunftssicher ist nur das Glasfaserkabel. Im Verbandsgebiet des Zweckverbandes Breitbandausbau im Landkreis Ravensburg wurde der Betrieb der Kabelnetze im Jahr 2016 ausgeschrieben.

Ziel der Gemeinde ist es, die Infrastruktur der Gemeinde in diesem Bereich auszubauen und Anschluss zu halten. So wie vor Jahrzehnten Wasserleitungen bis in den letzten Winkel der Gemeinde verlegt wurden oder um die Jahrhundertwende im letzten Jahrtausend die Stromversorgung ins Oberland kam, so muss die Gemeinde jetzt die Weichen stellen, damit wir in Zukunft nicht abgehängt werden. Schon heute ist absehbar, dass das Internet in der Zukunft eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben, sei es beruflich oder privat, einnehmen wird. Grundlage hierfür ist die die Übertragung hoher Datenraten, die nur durch die Glasfasertechnik realisiert werden kann.

Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um ein Glasfasernetz in Bergatreute aufzubauen. Ziel der Gemeinde ist es die Infrastruktur der Gemeinde auch in diesem Bereich auszubauen und Anschluss zu halten. Die Datennutzung und der damit verbundene Zugang zu den Daten ist Grundlage, um auch in Zukunft gut gerüstet zu sein. Sei es privat wie auch beruflich. 

Der Zweckverband Breitbandversorgung im Landkreis hat den Betrieb der neuen Leitungen im Landkreis ausgeschrieben. Den Zuschlag als Netzbetreiber erhielt die Netcom. Diese stellte zum Jahresende 2017 hin ihre Schaltkästen auf, um das von der Gemeinde verlegte Glasfaser mit den vorhandenen Kupferleitungen der Telekom zu verbinden. Nach Fertigstellung dieser Arbeiten werden die Daten zukünftig via Glasfaser bis zum Kabelverzweiger der Telekom (grauer Kasten) geleitet. Von dort geht es per Kupferleitung dann zu den Häusern. Dadurch wird sich in den entsprechenden Bereichen die Downloadgeschwindigkeit auf bis zu 50 MBit/s erhöhen.

Auch die Telekom ist inzwischen in die Gänge gekommen und hat im Ortskern ebenfalls Glasfaser verlegt und neue Kabelverzweigerkästen aufgestellt. Dies ist gelinde gesagt verwunderlich, hat doch der Zweckverband Breitbandversorgung vor Beginn der Ausbauarbeiten die Telekom angefragt, ob diese das Ortsnetz in Bergatreute ausbauen will. Von dort kam damals eine klare Ablehnung. Dieses Verhalten der Telekom ist aber nicht neu und konnte in anderen Gemeinden und Städten bereits beobachtet werden.

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