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Vorstellung der Aufgaben und Ziele der Nationalen Klimaschutzinitiative

Klimaschutz braucht Initiative

Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die das Mitwirken aller in den unterschiedlichsten Bereichen erfordert. Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert und initiiert das Bundesumweltministerium Klimaschutzprojekte in ganz Deutschland und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele: Bis 2050 soll Deutschland weitgehend klimaneutral werden.

Die NKI wurde 2008 ins Leben gerufen, um gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft innovative Ansätze und Konzepte zu entwickeln und aktiv umzusetzen. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die NKI trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei, sie macht den Klimaschutz erlebbar und schafft zahlreiche Beispiele zur Nachahmung. Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen von ihren Förderprogrammen. Die NKI wird kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle Bedürfnisse und Notwendigkeiten angepasst.

Textquelle: www.klimaschutz.de/ziele-und-aufgaben

Vorstellung der Projekte zur Nationalen Klimaschutzinitiative in Bergatreute:

1. Austausch der alten Straßenbeleuchtung gegen moderne LED-Leuchten

Die Straßenbeleuchtung in den Wohngebieten ist teilweise 40 Jahre alt. Deshalb sollen die alten Leuchten, bestückt mit 80 Watt Quecksilberdampflampen, gegen neue energiesparende LED-Leuchten mit 26 Watt ausgetauscht werden.

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung soll der Treibhausgasausstoß gesenkt werden. Dieses ehrgeizige Ziel kann nur erreicht werden, wenn man auf allen Gebieten versucht Einsparungen zu erreichen – auch bei der Straßenbeleuchtung. Hierzu hat die Bundesregierung ein Förderprogramm aufgelegt, das den Austausch alter Straßenlampen gegen neue, energieeinsparende Straßenlampen vorsieht. 

Die Maßnahme wird im Rahmen der Klimaschutzinitiative der Bundesregierung mit 40% der zuwendungsfähigen Kosten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Mit der Projektabwicklung hat das BMU den Projektträger Jülich beauftragt.

Die Gemeinde wird im Förderzeitraum insgesamt 62 alte Staßenleuchten im Wohngebiet Sonnenberg und Pfaffenberg gegen neue LED-Leuchten austauschen. Damit wird nachhaltig Energie und damit auch CO2-Treibhausgas eingespart. Die Gemeinde rechnet mit einer CO2 Einsparung von rund 7 Tonnen und einer Stromeinsparung von rund 1.600 € jährlich.

Fördertitel: Sanierung der Straßenbeleuchtung mit LED-Technik in der Gemeinde Bergatreute. Die Laufzeit des Vorhabens dauert von 01.09.2011 bis 31.08.2012.

Förderkennzeichen: 03KS2532

2. Projekt: Die Erneuerung der Hallenbeleuchtung und Umrüstung auf LED-Technik „Gemeindehalle Bergatreute“

Die Erneuerung der Hallenbeleuchtung und Umrüstung auf LED-Technik „Gemeindehalle Bergatreute“
wurde unter dem Förderkennzeichen (FKZ) 03K00879 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (Nationale Klimaschutzinitiative) und dem Projektträger Jülich (PTJ) gefördert.

Dieses Projekt soll im Mai 2015 mit den notwendigen Vorarbeiten (Bestandsaufnahme, Ausschreibung etc.) beginnen und wenn möglich sollen die Arbeiten während der Sommerferien durchgeführt werden, so dass die Gemeindehalle bis zum Schulbeginn wieder für den bestimmungsgemäßen Gebrauch verfügbar ist.

Hierzu wird die vorhandene Sporthallenbeleuchtung (25 Anbaustrahler à 250 W) durch neue, ballwurfsichere LED-Deckenleuchten (30 Stück) ersetzt. Die alte Festbeleuchtung (35 Downlights à 200 W) wird durch 70 neue LED Imperials C05 Downlights ersetzt. Die Beleuchtung erhält eine automatische Lichtregelung (Tageslichtregelung und Präsenzüberwachung) und manuelle Ansteuerung von Beleuchtungsanlagen.

Ziel dieses Projekts ist aktiv zum Klimaschutz beizutragen, in dem alte Leuchtmittel, durch neue effektivere Leuchtmittel ersetzt werden. Damit spart man nicht nur CO² ein, was der Umwelt und damit auch jedem Einzelnen zu Gute kommt, sondern es spart auch bedeutend Stromkosten ein, was wiederum den Gemeindehaushalt entlastet.

Daten des Projekts:

Investitionsvolumen ca. 41.500 €

Förderquote 30% also ca. 12.450 €

Relevante Nutzfläche: 900m²

Gesamtstromverbrauch Altanlage: 37.945 kWh/a

Jährliche Stromeinsparung von 26.774 kWh/a

CO2-Einsparungen über die gesamte Lebensdauer: 316 Tonnen

Durchschnittliche jährliche Energieeinsparung von 71%

Fördermitteleffizienz: 39,13€/Tonne

Die Arbeiten an der Hallenbeleuchtung konnten planmäßig durchgeführt werden, so dass die Gemeindehalle pünktlich zum Schulbeginn am 14.09.2015 wieder ihrem bestimmungsgemäßen Betrieb übergeben werden konnte.

3. Projekt: Klimaschutzinitivative Umrüstung der Außen- und Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Gemeinde Bergatreute

Die Umrüstung der Außen- und Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Gemeinde Bergatreute wurde unter dem Förderkennzeichen 03K04559 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Die Gemeinde Bergatreute setzt diese Maßnahme " Umrüstung der Außen- und Straßenbeleuchtung auf LED-Technik" im Sommer 2017 um.

Die Gemeinde Bergatreute erhält zur Umrüstung Ihrer Straßenbeleuchtung auf LED eine Zuwendung aus den Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative in Höhe von 25% der Investitionen bzw. höchstens bis 8.850 €. Ausgetauscht werden 34 alte Lichtpunkte und 49 neue Lichtpunkte werden gesetzt.

Gesamtinvestitionskosten: 42.959 €

Jährliche Stromeinsparung: 16.385 kWh/a

CO² Einsparung über die gesamte Lebensdauer: 193 Tonnen

Durchschnittliche Einsparung: 83%

Vermeidungskosten: 222,19 €/Tonne

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